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Warum Mikronährstoffe?

Mikronährstoffe sind im Gegensatz zu den Makronährstoffen Fett, Kohlenhydraten und Proteinen Stoffe, die der Stoffwechsel mit der Nahrung aufnehmen muss, ohne dass sie Energie liefern.

Bestimmte Mikronährstoffe bilden ein biochemisches Nadelöhr für die Verwertung zugeführter Kohlenhydrate, Proteine und Fette. Ähnlich wie Einspritzdüse eines Brennstoffmotors den Grad der Energieverbrennung bestimmt, resorbiert auch der menschliche Körper zugeführte Makronährstoffe in Abhängigkeit zur Mikronährstoffversorgung.

Über die Zufuhr von Mikronährstoffen

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Informationen über die IMMUNSTABILAT OUTDOOR-Mikronährstoffe:

1.       L-Arginin ist eine semi-essentielle Aminosäure, die im Rahmen der Blutbildung (Hämatopoese) von besonderer Bedeutung ist. Da die roten Blutkörperchen, welche den Sauerstoff von der Lunge in den gesamten Körper transportieren, i.d.R. eine begrenzte Lebensdauer von ca. 30-120 Tage haben, ist eine ständige Erneuerung dieser Zellen erforderlich. Insbesondere im Rahmen der erhöhten Energiebilanz durch Outdooraktivitäten und -sport besitzt der so in den Körper transportierte Sauerstoff eine leistungserhaltende Funktion. Arginin wird im Leistungssport erfolgreich eingesetzt. Grundsätzlich sind essentielle Aminosäure notwendig für Wachstum, Entwicklung und Gesunderhaltung des Körpergewebes. Natürliche Quellen finden sich vor allem in Haferflocken, Erdnüssen, Soja und Thunfisch.

2.       Vitamin B2 (Riboflavin) ist für den Energiestoffwechsel bedeutsam, indem es die die Umwandlung von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten unterstützt. Darüber hinaus ist Vitamin B2 für den Erhalt der Nervenummantelung und damit für die Nervenfunktion zuständig. Vitamin B2 schützt aufgrund antioxidativer Eigenschaften gegen oxidativen Stress, wie er nachweislich durch körperliche Aktivität und äußere Belastungseinflüssen entsteht. Natürliche Quellen sind vor allem Milch und Milchprodukte.

3.       Zink ist Bestandteil von mehr als 300 Enzymen. Damit übernimmt Zink eine zentrale Rolle im Stoffwechsel der Kohlenhydrate, Lipide und Proteine. Zink regeneriert den Zellstoffwechsel der Haut und trägt zum Aufbau körpereigener Eiweiße bei. Darüber hinaus stärkt Zink die körpereigene Abwehr und den Zellschutz. Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass die Zinkkonzentration im Plasma vieler Sportler unterhalb des Normbereichs liegt (1). Natürliche Vorkommen finden sich vor allem in Austern, Leber, rotem Fleisch und Hülsenfrüchten.
(1) Haymes EM (1998) Trace minerals and exercise. In: Nutrition in Exercise and Sports. ed Wolinsky I,pp 197-218. CRC Press, Boca Raton. Zitiert aus: Ekmekcioglu C, Marktl W (2006,43): Essenzielle Spurenelemente. Klinik und Ernährungsmedizin, Springer-Verlag/Wien

4.       Pantothensäure, ein Vitamin aus der B-Gruppe, stimuliert unter anderem den Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel. Als zentraler Bestandteil des Coenzyms A ist die Pantothensäure an vielfältigen Stoffwechselprozessen in der Muskelzelle beteiligt.  Unter körperlichen Outdoorbelastungen ist vor allem die vorteilhafte Funktion der Pantothensäure innerhalb des energieliefernden Citratzyklus bedeutsam. Natürliche Quellen sind vor allem Rinder-, Kalbs- und Schweineleber sowie Bierhefe.

5.       Magnesium ist an allen Prozessen beteiligt, die ATP-abhängig sind und damit Energie verbrauchen. Magnesium stabilisiert die Zellmembranen und beeinflusst die zelluläre Erregbarkeit. Somit wirkt Magnesium positiv auf die Muskelfunktion und die Entspannung der Muskeln. Darüber hinaus beeinflusst Magnesium den Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel. Magnesium nimmt unter den Mineralstoffen eine Schlüsselrolle ein, da es einen essentiellen Co-Faktor für mehr als 300 Enzyme darstellt. Diese Enzyme steuern Stoffwechselabläufe wie die Protein- und Kohlenhydratsynthese. Darüber hinaus sorgt das Elektrolyt Magnesium dafür, dass sich die Herz- und Skelettmuskeln nach der Kontraktion wieder entspannen. Bei körperlicher Anstrengung steigt der Magnesiumverbrauch deutlich an. Ausreichend zugeführtes Magnesium reguliert die Muskelinnervation. Natürliche Vorkommen finden sich besonders in Vollkornprodukten, Kleie, Rohkost und Nüssen. 

6.       Vitamin B6 (Pyridoxin) ist als Coenzym von mehr als 100 enzymatischen Reaktionen für den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel unverzichtbar. Aber auch bei der der Verwertung von Eiweiß spielt Vitamin B6 eine wichtige Rolle. Darüber hinaus unterstützt Vitamin B6 die Immunabwehr und das Nervensystem. Der Vitamin B6-Bedarf des Menschen ist keine konstante Größe. Sport, Outdooraktivitäten und die Ernährungsqualität können frühzeitig zu erhöhtem Bedarf führen. Natürliche Vorkommen finden sich sowohl in tierischen wie pflanzlichen Lebensmitteln, besonders in Lachs, Rinderleber und Walnüssen.

7.       Folsäure, auch Vitamin B9 oder Folat genannt, ist an der Zellneubildung beteiligt und unterstützt den Erhalt der Knochendichte. Folat senkt in positiver Wechselwirkung mit Vitamin B12 den Homocysteinspiegel, der bei zu hohem Niveau ein Risikofaktor für Atherosklerose darstellt und auf eine Schädigungsgefahr des Nervensystems hindeutet. Das Folat ist weiterhin wichtig für die Blutbildung und die Nerventätigkeit. Die in Deutschland durchgeführten Verzehrerhebungen deuten darauf hin, dass lediglich 10-20% der Bevölkerung in allen Altersgruppen die Zufuhrempfehlungen für Folatäquivalente durch den Verzehr normaler unangereicherter Lebensmittel erreicht (2). Die Körperreserven an Folat sind relativ gering. Natürliche Vorkommen finden sich in Blattgemüse, Vollkornprodukten und Leber.
(2) Domke A (Hrsg.) et al (2004,177): Verwendung von Vitaminen in Lebensmitteln - Toxikologische und ernährungsphysiologische Aspekte. Bundesinstitut für Risikobewertung. Berlin BfR-Wissenschaft

8.       Vitamin B12 trägt zur Bildung der roten Blutkörperchen bei und ist an zentralen Wachstumsvorgängen beteiligt. Vitamin B12 hilft der Regeneration von geschädigten Nerven (Myelinscheiden) und unterstützt die Zellerneuerung. Die volle Wirkungsentfaltung ist häufig an die Präsenz von Folsäure geknüpft. Vitamin B12 ist auch an Energiegewinnung in den Muskelzellen beteiligt und trägt zur Reduktion erhöhter Homocysteinspiegel bei. Natürliche Vorkommen finden sich in fast allen Nahrungsmitteln tierischer Herkunft. Ausschließlich pflanzliche Nahrung hingegen enthält für den menschlichen Bedarf keine ausreichende Menge des Vitamins.       

9.       Selen leistet einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung der körpereigenen Abwehrkräfte, indem es antioxidativ wirkt. Selen ist nicht nur für den Zellschutz wichtig, sondern auch zur Unterstützung des Stoffwechsels, da es Baustein vieler Enzyme ist. Selenabhängige Enzyme spielen vor allem bei der Abwehr von oxidativem Stress eine Rolle. Gefördert wird die Selenaufnahme durch Vitamin C und Vitamin E. Bewährt hat sich auch die Einnahme von Selen in Verbindung mit Zink. Sofern die Belastung mit freien Radikalen durch Outdooraktivitäten signifikant zunimmt, erhöht sich der Selenbedarf. Natürliche Quellen sind vor allem eiweißreiche Lebensmittel wie Fleisch und Meeresfrüchte, aber auch Getreideprodukte.

10.   Vitamin C, auch L-(+)-Ascorbinsäure, ist besonders bedeutsam für die Funktionsfähigkeit des Immunsystems, indem es die zelluläre und humorale Immunkompetenz stützt. Hierdurch leistet Vitamin C einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung der körpereigenen Abwehrkräfte. Darüber hinaus erhöht Vitamin C die Durchlässigkeit von Gefäßwänden und ist am Knorpel- und Knochenstoffwechsel beteiligt. Der menschliche Organismus kann Vitamin C nur unzureichend speichern. Aus diesem Grund ist eine erhöhte Zufuhr in Belastungssituationen angebracht. Outdooraktivitäten, muskuläre Kleinstverletzungen und erhöhte physische Leistungsanforderungen führen aufgrund der erhöhten Bildung freier Radikale zu einer Steigerung des Vitamin-C-Bedarfs. Natürliche Vorkommen sind Obst und Gemüse, insbesondere Paprika, Zitrus- und Beerenfrüchte sowie Kartoffeln.

11.   Vitamin E (Tocopherole) ist wichtig für Blutfließeigenschaften und schirmt lebensnotwendige Vitamine, Hormone und Enzyme vor den Angriffen freie Radikale ab. Darüber hinaus unterstützt Vitamin E die Funktion der Immunzellen und leistet so einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung der körpereigenen Abwehrkräfte. Menschen mit Blutgerinnungsstörungen sollten aus Sicherheitsgründen von einer längerfristigen, deutlich über Tagesbedarf liegenden Zufuhr Abstand nehmen. Unter Belastungsbedingungen ist Vitamin E besonders für das Immunsystem von Bedeutung. Natürliche Vorkommen sind vor allem aus Pflanzen gewonnene Lebensmittel wie Weizenkeim-, Sonnenblumen- und Sojaöl. 

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